Sparassis crispa, die Krause Glucke

Die Krause Glucke, Sparassis crispa, ist ein recht leckerer Speisepilz. Da er ein wenig bröcklig ist, eignet er sich weniger für eine Pilzpfanne. Am besten mischt man ihn mit Ei und macht ein Omelette aus ihm. Er wächst am Fuß von Kiefern, wo er regelmässig zu finden ist, wenn man gezielt nach ihm sucht.

Die meisten Leute scheinen entweder nichts mit ihm anfangen zu können oder starren immer nur auf den Waldboden, wo die bekannten Pilze wie etwa Maronen wachsen. Was auch immer der Grund ist, das ist mir ganz recht, weil dieser Pilz eigentlich bei jeder Pilztour zu finden ist. Ein ausgewachsenes Exemplar reicht schon für ein kleines Abendessen. Er ist etwas schwierig zu putzen, da bei seinem Wachstum Schmutz, hauptsächlich Kiefernnadeln in ihn einwachsen. Damit kann man auf zwei Weisen umgehen:

  1. Den Pilz penibel putzen, bis auch das letzte Fitzelchen Dreck beseitigt ist. (Ein Bekannter von mir, der für seine Gründlichkeit bekannt ist, hat mal eine Dreiviertelstunde gebraucht, um eine Krause Glucke zu putzen.)
  2. Alle Fünfe gerade sein lassen und einen Teil des Drecks drin lassen. Das schmeckt auch
    nicht viel anderes und ein wenig Dreck trainiert zudem das Immunsytem.

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Wer sich nicht gut mit Pilzen auskennt, sollte die Finger von der Krausen Glucke lassen, da man sie mit zum Teil recht giftigen Korallenpilzen (diverse Ramaria-Arten) verwechseln kann.

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