Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora

Ein Bestimmungschlüssel. Also kein Bilderbuch, in dem man guckt, bis man eine Pflanze erkennt, sondern ein textlastiges Buch, in dem man sich an Verzweigungen entlanghangelt, bis man (hoffentlich) bei der gesuchten Pflanze angelangt ist. Bei jeder Verzweigung entscheidet man sich für einen bestimmten Typ von Merkmal (beispielsweise: Blätter glattrandig oder Blätter gezähnt).

Der Vorteil bei diesem Typ von Bestimmungsbuch ist, dass man sich eine Pflanze gründlich anschaut, wenn man sie nach einem solchen Schlüssel bestimmt. Der Nachteil ist, dass das nicht ganz einfach ist. Da ich das auch bei weitem nicht in allen Fällen kann, versuche ich beim Bestimmen, über diesen Schlüssel die Zahl der in Frage kommenden Pflanzen einzuschränken (am Besten natürlich auf eine einzige) und schaue diese dann in einem Bildband wie der Flora Helvetica nach.

Von den bekannten Bestimmungsschlüsseln (Schmeil-Fitschen, Rothmaler, Oberdorfer) gefällt mir dieser am besten. Es kann natürlich nie schaden, eine Pflanze nach mehr als einem Schlüssel zu bestimmen.

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