Löwendung

Das Wahlplakat der Münchner Grünen-Kandidatin. Hallo? Was interessiert uns denn, was die gute Frau innendrin für ein Tierchen ist? Und ob das ihr Sternkreiszeichen ist oder ihr irgendein teurer Coach bei einem sauteuren Wellness-Seminar gesteckt hat, dass der Löwe ihr „inneres Indianer-Tier sei, mit dem sie Verbindung aufnehmen solle“ (oder wie immer sowas sonst zustande kommt).

So ein Plakat bestärkt meine Ahnung, dass die Grünen längst aufgehört haben, die Probleme im Land (die sie ja zum Teil mit verursacht haben, siehe Hartz IV) wahrzunehmen und sich in ihre Manufactum-Gärten zurückgezogen haben (mit einem schön großen SUV in der Garage, damit die Kinder auch sicher in die Schule, zum Waldorf-Kindergarten oder zum gemeinschaftlichen Kröten-über-die-Straße tragen kommen).

Politiker sind dazu da, Probleme zu lösen. Und es gibt genug Probleme, zu denen man einen Standpunkt beziehen oder die man sogar anpacken könnte. Ich zähl mal ein paar auf:

* Die zunehmende Spaltung in arm und reich, die unsere Gesellschaft irgendwann zerreissen wird.
* Das weltweite Erstarken der Rechtsradikalen und Diktatoren.
* Folter.
* Die Erosion des Rechtsstaats (siehe z.B. https://www.heise.de/tp/features/Ehe-fuer-alle-und-Rechte-fuer-keinen-3812575.html).
* Die Grabesruhe im Merkelschen Schlafmützenbiedermeier.
* Die Mietpreise, die sich gerade in den Großstädten viele nicht mehr leisten können.
* Der ungezügelte Lobbyismus durch die Industrie (siehe Dieselskandal).
* Der Dieselskandal.
* Hartz IV.
* Prekäre Lebensverhältnisse.
* Das Anschwellen des Überwachungsstaats.
* Wie die Politik mit der Digitalisierung umgehen will, die vielleicht bald den Großteil der Arbeitnehmer überflüssig macht.
* Das Auseinanderfallen der EU. Durch Verarmung im Süden und komplettes Ignorieren der EU-Grundwerte im Osten.
* Weltweite Kriege und Fluchtbewegungen.
* Die Klimaerwärmung.
* Hunger.

Und und und.

Dazu wollen wir was hören und lesen. Politiker haben Macht, und ich erwarte, dass sie die ausnutzen, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Oder es wenigstens zu versuchen. Als welches Tier sie sich gerade fühlen, ist mir wurscht.

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Kommt mir bekannt vor …

… vorausgesetzt, ich darf mich als Normalo bezeichnen.

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Test für Docxpresso

Test for Docxpresso

Dies ist ein Testartikel für Docxpresso. Das ist ein Wordpress-Plugin, mit dem man Dokumente, die mit Libre Office Writer geschrieben wurden, in Wordpress hochladen kann. So zumindest die Theorie. Dabei geht es also um Dateien mit der Endung .odt. Genau, das ist kursiv.  

Also brauch ich noch ein bißchen Text zum Test. Immer nur „Lorem ipsum“ ist langweilig, also muss ich mir selber was ausdenken. Aber was? Irgendwie fällt mir nichts ein. Writers Block. Angst vor dem leeren weißen Blatt. Teuflisch.

Ah, wir könnten testen, was aus einer Liste wird:

  • Eins.

  • Mehr Zeug.

  • Genug damit.

Und noch ein Foto. Mal gucken, was die Konvertierung damit macht:


Illustration 1: Ein Foto meiner alten Espressomaschine

So, jetzt ist‘s aber genug. Mal gucken, was Docxpresso aus diesem Artikelchen macht. Bis bald!

Aber hier ist der Text nicht mehr mit Libre Office Writer erstellt, sondern direkt in WordPress.

Was auf den ersten Blick auffällt, ist, dass der Text aus Libre Office schmaler gesetzt ist. Der Font scheint aber der selbe zu sein.

Hier ist der Link auf das Plugin: https://de.wordpress.org/plugins/docxpresso/.

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Big Data auf Abwegen

Big Data machen es möglich, aufgrund der riesigen Datenberge, die es für jedes Individuum gibt, perfekt abgestimmte Vorschläge zu machen. Gigantische Serverfarmen beherbergen Algorithmen für künstliche Intelligenz, die passgenaue und unfehlbare Voraussagen über jeden ermöglichen. Die digitalen Superhirne lassen keinen Aspekt unberücksichtig und irren nie.

Und dann das: Neulich hat mir Xing eine Stelle vorgeschlagen, die fast perfekt für mich passt.

Es gibt nur ein winziges Problem: Ich bin 54 Jahre alt. Studiert hab ich schon vor über zwanzig Jahren.

Vielleicht sollte ich mich trotzdem bewerben, bloß um die verblüfften Gesichter in der Personalabteilung dieser Firma zu geniessen. Vielleicht liegt der Denkfehler aber auch bei mir und die suchen tatsächlich einen Praktikanten, der deutlich über fünfzig ist. In der heutigen Arbeitswelt kann man ja nie wissen.

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Zeit für Gerechtigkeit

Versteh ich nicht. Die SPD ist doch die ganze Zeit an der Regierung. Da hätt‘ sie doch schon mal können …

SPD - Zeit für Gerechtigkeit

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Schlafender Hund

Ohne Worte 😀

Schlafender Hund

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Schlafende Katzen

Katzen sind wahrscheinlich für einen Großteil des Datenvolumens im Internet verantwortlich. Aber gibt es einen schöneren Weg, Bits zu verbrauchen?

Schlafende Katzen

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Wenn Häkeln wie Skifahren (oder ein anderer Hochleistungssport) wäre

Grad schau ich ZDF info, einen Bericht über die Abfahrten in Kitzbühl. Alles hochdramatisch, Leben und Tod und kein Zurück und so. Das bringt mich auf den Gedanken: Was wäre, wenn man andere Tätigkeiten genauso dramatisieren würde. Probieren wirs mal mit Häkeln:

(Dramatische Musik)

Wenn Du den Faden aufnimmst, hast Du Dich entschieden. Es gibt kein Zurück mehr. Wenn Du angetreten bist, um sicher bis zum Ende der Maschen zu kommen – vergiß es. Wenn Du nicht Erster werden willst, brauchst Du gar nicht erst anzutreten.

Nimm Faden und Häkelnadel in die Hand. Gehe die Moves in Gedanken durch. Werde eins mit Deinem Werkzeug. Die erste Masche ist der Anfang von allem. Mach sie. Ab jetzt gibt es kein Zurück mehr …

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Lenny guckt Fernsehen

Lenny, fasziniert von Dinosauriern. Gerade als Katze muss man immer informiert bleiben.

Lenny guckt Fernsehen

Lenny guckt Fernsehen

Alle sind fasziniert vom Laubenvogel.

Lenny, Carl, Poldi und der Laubenvogel

Lenny, Carl, Poldi und der Laubenvogel

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Penny

Nein, nicht die aus Big Bang Theory. Sondern eine Peperomia, vermutlich Peperomia obtusifolia, aber ganz sicher bin ich da nicht. Könnte auch P. clusifolia sein. Expertenrat willkommen 😉

Auf jeden Fall eine sehr empfehlenswerte, pflegeleichte Zimmerpflanze. Braucht nicht allzuviel Licht, kann auch mal beim Gießen vergessen werden. Blüht gelegentlich. Die Blütenstände sind unscheinbar, aber interessant, wie kleine, grüne Mäuseschwänzchen. 

Wie der Gattungsname schon sagt, eine Verwandte des Pfeffers, den wir so gern über alles streuen.

Penny heißt sie, weil ich sie vor Jahren im gleichnamigen Markt in Kaufbeuren gekauft hab. Das Foto ist beim Umtopfen entstanden. Penny selbst hat mich darauf hingewiesen, dass es Zeit wird, indem sie vom Fensterbrett gekippt ist, weil sie deutlich schwerer geworden ist als der Plastiktopf, in dem ich sie gekauft hab, und dementsprechend kopflastig. 

Penny, die Peperomia

Penny, die Peperomia

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